| Der Boom von börsengehandelten Indexfonds geht weiter |
| Geschrieben von: Joseph |
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Aufgrund der Tatsache, dass es kaum einem Geldanleger in aktiv gemanagten Fonds gelingt, Gewinne über den Index der Börse zu machen, kam in den 1970er Jahren aus den USA die Idee, Indexfonds zu gründen. Unter einem Indexfonds ist eine Geldanlage zu verstehen, die versucht, nah am tatsächlichen Indexwert der Börse zu bleiben. Zwar kann eine Geldanlage in einem Indexfonds oder auch passiv gemanagten Fonds nicht mehr Rendite raus holen als der reale Marktwert ist, dafür sind die Kosten bei der Geldanlage deutlich geringer.
Indexfonds scheinen an der Börse immer beliebter zu werden. Aktuellen Berechnungen zufolge erhöhte sich im letzten Jahr das verwaltete Geld um satte 60 Prozent und in diesen Jahr auch schon um 16 Prozent. Diese Werte orientieren sich trotz der finanziellen Schwankungen einzelner Länder am europäischen Finanzmarkt. Hinzu kommt, dass Indexfonds leicht zu handhaben sind. Man muss im Vergleich zu normalen Fonds keine laufenden Kosten für das Management und den Vertrieb bezahlen, sondern hat lediglich eine durchschnittliche Kostenquote von rund 0,4 Prozent und gut kalkulierbare Einnahmen der Geldanlage. Ein Grund für die steigende Beliebtheit der Indexfonds könnte zudem das verstärkte Sicherheitsbedürfnis der Geldanleger sein. Denn immerhin scheint die Wirtschafts- und Finanzkrise ihre Spuren in den Köpfen hinterlassen zu haben. Da wird dann schon mal weniger riskiert. |