Am US-Immobilienmarkt brechen die Preise wieder ein
Geschrieben von: Joseph   

Das der internationale Immobilienmarkt noch immer äußerst unbeständig ist, zeigen die aktuellen Trends des US-amerikanischen Marktes. Nachdem sich die Immobilienpreise in den vergangenen Monaten leicht stabilisierten, ist nun erneut ein Abwärtstrend zu verzeichnen. Das Fatale an diesem ist, dass ein Ende noch nicht in Sicht ist.

dem kürzlich veröffentlichten US-Immobilienpreisindex Standard & Poor's/Case Shiller wird sichtbar, dass im März diesen Jahres die Wohnimmobilienpreise in den zwanzig größten Städten der USA um 0,2 Prozent sanken. Der Index bewegen sich zeitweise sogar unterhalb der Tiefzahlen der Finanzkrise von 2009. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für Wohnimmobilien um 3,6 Prozent gesunken. Die Erholung des Marktes wird durch erschwerte Hypothekenzugänge, Zwangsversteigerungen sowie die schwache Nachfrage ausgebremst. Andere Wirtschaftszweige dagegen seien bereits auf einem Aufwärtstrend.

Ausschlaggebend ist für das internationale Geschäft der Fakt, dass US-Banken die Bürde der unerwünschten Immobilienkredite am internationalen Finanzmarkt verankert haben. In naher Zukunft könnte ein weiterer Kreditausfall durch den andauernden Preisverfall dazu führen, dass eine Belastung für den gesamten Finanz- und Immobilienmarkt entstünde.

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