| Indexfonds als Anlageform |
| Geschrieben von: Joseph |
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Eine Anlageform des eigenen Kapitals, ist die Investition in Aktienfonds. Ist diese Entscheidung getroffen, drängt schon die nächste Frage. Sollte her auf aktive Fonds gesetzt werden, die sich dahingehend entwickeln sollen, stärker als der Leitindex auszufallen, oder sollte doch auf kostengünstigere Indexfonds gesetzt werden? Letztere sind vor allem für Neulinge die etwas sicherere Variante.
Im Gegensatz zu aktiven Fonds orientieren sich die Fonds am Leitindex, beispielsweise dem Dax. Sie sind stets bestrebt auf dem gleichen Level wie der Dax abzuschließen.Dies bedeutet, fällt oder steigt der Dax, fallen oder steigen auch die angelegten Fonds, immer um die gleichen Punkte. So weit die Theorie, die Praxis sieht natürlich nicht so reibungslos aus. Folgt der Indexfonds genau dem Dax, so muss er zwangsweise auch auf das gleiche Portfolio setzen, da sonst eine Orientierung sehr schwierig sein würde. Aktien müssten dann stets im richtigen, optimalen Verhältnis gekauft und verkauft werden. Bei diesem ständigen Wechsel und Fondsverkehr stoßen Manager und auch Anleger schnell an die Grenzen, denn häufige Umlagerungen und Wechsel gehen ins Anlagekapital des Anlegers und würden dennoch den Dax nie erreichen. Auch die Managementgebühren und Verwaltungsgebühren würden den Fondswert zusätzlich drücken. Aus diesem Grund, um Indexfonds trotzdem am Laufen zu halten, bedienen sich Fondsmanager einem kleinen Trick. Es wird zudem in ein Portfolio investiert, dass nicht im Dax vermerkt ist. daraus ergibt sich ein größerer Spielraum, um den Fondswert auch wirklich auf Höhe des Dax's zu hieven. Experten sprechen hier vom synthetischen Indexfonds. Der physische Indexfonds bildet das Pendant und setzt ausschließlich nur auf Unternehmen im Portfolio des Dax's. Aus diesem Grund sind diese auch erheblich teurer, geschuldet den Managementgebühren. |